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Jahr: 2012

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt. Antike Mega-City und Millionen-Metropole. Roms Geschichte ist eine Geschichte der Superlative. Aus dem Dorf am Tiber wurde die Hauptstadt eines Weltreiches. Auf dem Höhepunkt seiner Macht umfasst das Römische Reich ein Viertel der damals bekannten Welt – mit mehr als 50 Provinzen. Rom ist aber nicht nur Macht, Rom ist auch Mythos und der beginnt mit dem Ende des Trojanischen Krieges. Weiterlesen

Muse und antike Schönheit

Statue aus der Skulpturensammlung im ehemaligen Elektrizitätswerk Montemartini in Rom. A must see!!!

Imperium Romanum

Im Museum der römischen Zivilisation in Rom.

Hier eine größere Karte auf Wikipedia.

Ostia – der Handelshafen Roms

Ostia Antica ist eine sehenswerte archäologische Stätte unweit von Rom. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man in knapp einer Stunde von Roma Termini aus die erste Kolonie und spätere quirlige Hafenstadt der alten Römer. Im 2. Jahrhundert nach Chr. erlebte Roms Handelshafen seine größte Blütezeit. Die meisten noch heute erhaltenen öffentlichen und privaten Gebäudereste stammen aus dieser Epoche. Weiterlesen

Jeder Schritt, Geschichte.

„Rom ist außerordentlich reich an bedeutenden Bauten und Museen und Ziel zahlreicher Touristen.“ So ist es …

Centrale Montemartini – Antike und Industriekultur

Ein kleiner Schatz unter den Museen der ewigen Stadt Rom ist das Centrale Montemartini an der Via Ostiense 106. Das ehemalige Elektrizitätswerk war eigentlich nur als Zwischenlösung gedacht. Größere Baumassnahmen im Konservatorenpalast im Jahre 1997 machten eine Auslagerung von großen Teilen der Sammlung nötig. Wie das mit Provisorien manchmal ist, erwies sich auch dieser Notbehelf als langlebig. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen blieben die antiken Statuen, Büsten und Mosaiken im alten Kraftwerk. Weiterlesen

Museum der römischen Zivilisation

Das Museum der römischen Zivilisation kann den Zeitgeist seiner Entstehung kaum verbergen. Es liegt in Roms Stadtviertel E.U.R. (Esposizione Universale di Roma), das für die 1942 geplante Weltausstellung zum zwanzigsten Jahrestag der Machtübernahme Mussolinis errichtet wurde. Das Museum und weitere Bauten sind ein Schaukasten der faschistischen Architektur. Gerade Linien, Säulen, überhohe Räume, das Spiel mit Licht und Schatten. Eine Anlehnung an die Antike mit dem Ziel, sich selbst in diese Tradition und Größe zu stellen. Die Weltausstellung wurde wegen des Weltkrieges abgesagt und auch das Museum wurde nach einem kriegsbedingten Baustopp erst 1955 fertiggestellt und eröffnet. Weiterlesen

Schätze der Welt – Bosra, Syrien, Folge 208

Bosras Ruf klingt vor allem nach Musik. 1800 Jahre nach seiner Erbauung durch die Römer gilt das Theater von Bosra nicht nur als das am besten erhaltene Bauwerk seiner Art. Und noch heute schätzen Musiker und Orchester aus aller Welt seine besondere Akustik. Kaiser Trajan machte Bosra zur Hauptstadt der römischen Provinz Arabia Petraea.

Soldatenleben

„Ich bitte Dich nun, mein Herr und Vater, schreibe mir ein Briefchen; erstens über Dein Wohlbefinden, zweitens über das meiner Geschwister, drittens, damit ich Deine Handschrift verehren kann, weil Du mich gut erzogen hast und ich daher hoffe, bald befördert zu werden, so es die Götter wollen. Mein Name ist jetzt Antonius Maximus. Ich diene in Misenum auf dem Kriegsschiff Athenonike.“ Diese Zeilen auf Papyrus schrieb Apion, Sohn des Epimachos, aus einem Dorf nahe bei Karanis im 2. Jahrhundert an seine Familie.

Aus Bosra schrieb 108 n. Chr. Iulius Apollinarius an seinen Vater in Karanis: „Die Dinge stehen gut für mich. Mit Sarapis‘ Hilfe bin ich hier heil angekommen, und während andere den ganzen Tag im Steinbruch arbeiten und ähnliche schwere Arbeiten verrichten, bin ich bis zum heutigen Tag von solchen Mühen verschont geblieben. Der Legat der Legion hat mich in die Verwaltung gesteckt.“

Die Ausstellung im Papyrusmuseum Die Legionäre des Kaisers. Soldatenleben im römi­schen Ägyp­ten beleuch­tet die Armee des Imperium Romanum zum ers­ten Mal von einem außer­ge­wöhn­li­chen Blickwinkel – aus der Sicht der Soldaten selbst. Die Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ist mit über 180.000 Objekten eine der größten Sammlungen dieser Art in der Welt.