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Kategorie: Gallien

Provinzmeisterschaften beginnen

Die Nachrichten: In Lutetia hat Kaiser Trajan heute die Imperialen Provinzmeisterschaften eröffnet. XXIIII Mannschaften in VI Gruppen treten in den kommenden Wochen gegeneinander an. Erstmals sind neben Teams aus den römischen Provinzen auch Teilnehmer aus dem Barbaricum vertreten. Dies hatte vor allem in den afrikanischen und östlichen Provinzen zu Unruhen geführt, da diese sich nicht haben qualifizieren können. Die Spiele finden ab vormittags in der Arena von Lutetia statt. Die Tierhetzen werden im Monat des Augustus nachgeholt, die Hinrichtungen für die Zeit der Spiele ausgesetzt. Nachmittags finden wie gewohnt die Gladiatorenkämpfe statt. Christen, Frauen und Sklaven ist der Zutritt zu den Sportstätten untersagt. Die kaiserliche Verwaltung weist daraufhin, das Sportwetten nur bei den Collegia der Fortuna erlaubt sind.

Gruppe A:
Gallia Narbonensis (Frankreich)
Dacia (Rumänien)
Macedonia (Albanien)
Belgica (Schweiz)

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Flipboard Magazin

Was ich selber lese oder noch lesen will, sammele ich in meinem Flipboard-Magazin „Unser Römisches Erbe: Römer, Ruinen, Rekonstruktionen“. Schöner Nebeneffekt: Andere können das auch nutzen. Im Browser und als App.

Kleine Stadt ganz groß 

Das kleine belgische Städtchen Tongeren hat es in sich: es ist die älteste Stadt Belgiens und zu römischer Zeit gab es hier den größten Tempelbezirk Nordgalliens. Und als ob das nicht schon genug wäre, wurde das örtliche Museum 2011 als europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet. Weiterlesen

Inspirierend: Villa Borg und Römertage

Anfang August war ich bei den Römertagen in der Villa Borg, was mich zu meiner ersten Kurzgeschichte inspiriert hat. Ich habe die Geschichte zur Blütezeit der Villa Borg angesiedelt und mit der XI. Legion verknüpft. Deren Reenactment-Gruppe war beim Römerfest mit dabei.

Die historischen Ereignisse haben – soweit mir bekannt – so stattgefunden. Meinen Protagonisten, einen C. Valerius Julianus, hat es tatsächlich gegeben. Fragmente seines Sarkophags wurden in den achtziger Jahren in Rumänien gefunden. Er diente als Soldat in der XI. Legion. Weiterlesen

Rom – die teuerste TV-Serie

… der Welt ist jeden Dollar wert!

Heute vor 10 Jahren wurde die von HBO, der BBC und der RAI in den Cinecittà Filmstudios produzierte Fernsehserie erstmals ausgestrahlt. „Rom“ erzählt in 22 Folgen die Abenteuer der beiden ungleichen römischen Legionäre Lucius Vorenus und Titus Pullo. Vorenus macht im Militär als auch im zivilen Leben Karriere, ist klug, steht sich aber selbst im Weg. Pullo ist ein Haudrauf und man wundert sich eigentlich, das er die 22 Folgen überlebt. Weiterlesen

3 Jahre Bauzeit, 500 Jahre in Betrieb

Die Pont du Gard, der Aquädukt über den Fluss Gardon. Marcus Agrippa ließ ihn wohl Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. bauen. Er war Teil einer 50 Kilometer langen Leitung, die das antike Nemausus mit Quellwasser versorgte. 800 bis 1000 Menschen haben seinerzeit an der Brücke gearbeitet und in drei Jahren Bauzeit mit Hammer und Meißel, Winkel und Wasserwaage, Kran und Flaschenzug eines der beeindruckendsten und fortschrittlichsten Brückenbauwerke geschaffen. Eine für die Römer nicht untypische „Wir machen das, weil wir es können“-Aktion. Denn die Aquäduktbrücke bekam seinerzeit kaum jemand zu sehen. Sie lag, anders als der Aquädukt von Segovia, abseits von Städten und Straßen mitten in der südgallischen Landschaft. Weiterlesen

Grab mal in Glanum

Im Jahr 1921 begannen die ersten Ausgrabungen der antiken Stadt Glanum nahe des kleinen Städtchens Saint-Rémy-de-Provence. Heute ist Glanum eine der bedeutendsten archäologischen Stätten aus römischer Zeit in Frankreich und ein beliebtes Ausflugsziel.

Etwas außerhalb des archäologischen Parks stehen „Les Antiques“, zwei eindrucksvolle Monumente: Der Triumphbogen aus der Regierungszeit Kaiser Augustus und das Grabmal, das die drei Söhne Sextus, Lucius und Marcus zur Verehrung ihres Vaters und Großvaters um 30-20 v. Chr. errichtet haben. Offenbar hatten sich die Familiengründer, die als Statuen im Obergeschoß zu sehen sind, unter Julius Cäsar im Gallienkrieg militärische Verdienste und das römische Bürgerrecht erworben. Damit haben sie den Grundstein für den Aufstieg ihrer Familie zur lokalen Elite gelegt. Ein auch ganz eindrucksvolles Grabmal steht übrigens in Köln. Der Legionsveteranen Lucius Poblicius hat es für sich errichten lassen.

Jupiter sei Dank

Jupiter sei Dank: Unser Museumstag startet perfekt, es regnet in Strömen. Wir sind sicher, die meisten Gäste in unserem Hotel werden wir nach dem Frühstück gleich im Archäologische Museum von Arles wiedersehen. Der Weg ist nicht weit, es fährt aber auch ein kostenloser Shuttlebus.

Schön sind die im Museum ausgestellten verschiedenen Modelle. Sie zeigen, wie das antike Arelate mit seinen Monumenten einst ausgesehen hat. Forum und Theater, Arena und Circus lassen sich in ihrer ganzen baulichen Eleganz bewundern. Weiterlesen

Peu à peu

Arles, südfranzösische Gemeinde und einst das kleine Rom Galliens. Nach und nach hat sich die Stadt ihre heute von vielen Touristen besuchten Kulturstätten aus römischer Zeit zugelegt. 46 v. Chr. wurde Iulia Paterna Arelate Sextanorum von Julius Caesar gegründet. Während der Zeit Kaiser Augustus wurde die Stadt ausgebaut und erhielt ein Theater und ein Forum. Da es am Hang eines Hügels errichtet wurde, brauchte das Forum eine Unterkonstruktion. Heute liegen die Reste dieser Bogengänge gut erhalten gänzlich unter der Erde. Weiterlesen

Geschichte wird von Siegern geschrieben

Geschichte wird von Siegern geschrieben. Das er Geschichte schreiben wird, weiß der junge Stammeskrieger aus dem keltischen Nemausus noch nicht. Als Cäsar im gallischen Krieg von dem verbündeten Volcae-Stamm Gefolgschaft und 500 Reiter einfordert, fällt die Entscheidung auf den jungen Adgennix Nertamaros. Er soll in den Krieg ziehen und Cäsar helfen, das noch freie Gallien gegen die Stämme des Nordens zu erobern. 30 Jahre kämpfen der junge Gallier und seine Männer auf Seiten der Römer. Vercingetorix ist längst besiegt, Cäsar inzwischen im Senat von Verschwörern ermordet worden, als dessen Adoptivsohn Octavius und jetzige Kaiser Augustus, Adgennix ehrenvoll und mit Kriegsbeute und römischen Bürgerrechten entlässt. Inzwischen hat sich das Land verändert. Adgennix Sohn Caius Adgennius Regulus führt bereits einen romanisierten Namen, trägt Tunika und Toga. Das Land wird kultivert, Straßen werden gebaut, Wein wird produziert. Adgennix Nachkommen werden eine bedeutende Familie und spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt. Weiterlesen