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Kategorie: Noricum

Römerstraßen – Lebensadern des Imperiums

Von Schottland bis Afrika, von Portugal bis Syrien zogen sich die römischen Fernstraßen kreuz und quer durch das Imperium Romanum, überquerten Flüsse und durchzogen Berge und Gebirge. Insgesamt über 80.000 Kilometer werden es wohl gewesen sein. Oft wie mit dem Lineal schnurgerade gezogen, wurden Sie von Legionären und Kurieren, Händlern und Reisenden aller Art genutzt. Die wichtigsten Straßen waren gepflastert und hatten einen mehrschichtigen Unterbau. Die Römerstraßen konnten damit ganzjährig und unabhängig von Witterungsbedingungen genutzt werden. Weiterlesen

Wien und die Antike – Helden, Götter und Herrscher

Wien und die Antike? Aber ja, denn Wien ist mehr als Sissi- und Fiakerkitsch, Kaffeehaus- und Heurigengemütlichkeit. Wien ist auch Schauplatz zahlreicher Reminiszenzen an die griechisch-römische Antike. Hier gehen die europäische Antikenbegeisterung des 19. Jahrhunderts, die Spuren und Erinnerungen aus fast sechs Jahrhunderten römischer Provinzen und der Rückgriff des habsburgischen Kaisertums auf die Ausdrucksformen der römischen Kaiser seit Augustus Hand in Hand. Der Wiener Hof sah sich als „Neues Rom“ und das sollte in der Architektur seinen Ausdruck finden. Im Wien der Antike geben sich Helden, Götter und Herrscher die Klinke in die Hand. Weiterlesen

Flavia Solva

Kurz vor der slowenischen Grenze liegt die kleine österreichische Gemeinde Wagna. In römischer Zeit wurde die Siedlung in der Provinz Noricum von Kaiser Vespasian zur Stadt erhoben und hieß fortan nach dem flavischen Kaisergeschlecht und dem historischen Namen des Flusses Sulm Flavia Solva. Weiterlesen