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Schlagwort: Amphitheater

Pompeji – 2000 Jahre alte Gebäude und Graffiti

Das antike Pompeji am Golf von Neapel ist heute ein internationaler Touristenhotspot. Jährlich strömen 2-3 Millionen Besucher durch die Straßen und Häuser der beim Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 untergegangenen Stadt. Des einen Leid ist des anderen Freud. An kaum einem anderen Ort lässt sich so viel über das Leben der alten Römer erfahren. Bedeutsames und Banales, wie es uns beispielsweise die unzähligen Graffitis mitteilen: Weiterlesen

Capua, Crassus und Co.

Da holt man junge Menschen aus Kriegsgebieten, bringt sie in Brot und Arbeit, sorgt für eine gute Ausbildung, eröffnet ihnen eine neue Perspektive für ihr Leben. Und was ist der Dank? Sie sind damit unzufrieden, radikalisieren sich, werden gewalttätig, brechen einen Aufstand vom Zaun und stürzen eine ganze Region ins Chaos. Ist es denn die Schuld der Römer, das die Barbaren ihr Schicksal nicht annehmen wollen? Wird nicht Vergil schreiben: „Du aber, Römer, gedenke die Völker der Welt zu beherrschen und schaffe Gesittung und Frieden.“ Weiterlesen

Schwerter, Brot und Spiele

Es ist 4:31 Uhr und ich springe gutgelaunt aus dem Bett, nachdem das Smartphone mir 60 Sekunden lang London Calling von den Clash um die Ohren gehauen hat. Aber nicht London ruft, sondern Europas größtes Römerfest „Schwerter, Brot und Spiele“ in Xanten. Mit dem ersten Flieger geht es von Berlin nach Düsseldorf, mit dem Zug dann weiter über Duisburg nach Xanten. Der Himmel über Colonia Ulpia Traiana und dem einstigen Grenzland des römischen Reiches ist dunkelgrau, es regnet in Strömen. Das ist Germanien! Weiterlesen

Trier: 100 Jahre Weltstadt

Trier beansprucht, die älteste Stadt Deutschlands zu sein. Nach der Eroberung Galliens wird die Stadt am Ufer der Mosel um 17/16 vor Chr. im Siedlungsgebiet der keltischen Treverer als Augusta Treverorum von den Römern gegründet. Wichtigstes Zeugnis für die Datierung der Gründung der „Stadt des Augustus im Land der Treverer“ ist der Bau der ersten Brücke über die Mosella. Zunächst wird eine Holzbrücke gebaut, später folgen Brücken aus Stein wie bei der heute noch genutzten Römerbrücke in Trier.

Augusta Treverorum wird nach römischen Muster angelegt, Straßen und Häuser aus Stein werden gebaut, Tempel und öffentliche Gebäude errichtet, eine Thermenanlage und ein Amphitheater entstehen im ersten Jahrhundert. Der Lebensstil romanisiert sich, Handwerk und Handel blühen. Wein wird angebaut, die Terra Sigillata-Manufakturen produzieren feinstes Geschirr. Becher und Krüge mit Trinksprüchen („Trink mich“, „Fülle mich nochmals“ …) werden Exportschlager. Weiterlesen

Jupiter sei Dank

Jupiter sei Dank: Unser Museumstag startet perfekt, es regnet in Strömen. Wir sind sicher, die meisten Gäste in unserem Hotel werden wir nach dem Frühstück gleich im Archäologische Museum von Arles wiedersehen. Der Weg ist nicht weit, es fährt aber auch ein kostenloser Shuttlebus.

Schön sind die im Museum ausgestellten verschiedenen Modelle. Sie zeigen, wie das antike Arelate mit seinen Monumenten einst ausgesehen hat. Forum und Theater, Arena und Circus lassen sich in ihrer ganzen baulichen Eleganz bewundern. Weiterlesen

Peu à peu

Arles, südfranzösische Gemeinde und einst das kleine Rom Galliens. Nach und nach hat sich die Stadt ihre heute von vielen Touristen besuchten Kulturstätten aus römischer Zeit zugelegt. 46 v. Chr. wurde Iulia Paterna Arelate Sextanorum von Julius Caesar gegründet. Während der Zeit Kaiser Augustus wurde die Stadt ausgebaut und erhielt ein Theater und ein Forum. Da es am Hang eines Hügels errichtet wurde, brauchte das Forum eine Unterkonstruktion. Heute liegen die Reste dieser Bogengänge gut erhalten gänzlich unter der Erde. Weiterlesen

Orange: Stadt der Ehemaligen

Sonntagmorgen in Orange: Neben wenigen Touristen sind auch einige ehemalige Soldaten schon unterwegs. Ein paar Veteranen der Fremdenlegion legen an einem Denkmal unweit des römischen Theaters aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. einen Kranz nieder. Die Gendarmerie stellt eine kleine Ehrenformation, die Marseillaise ertönt vom Band. Heute wie vor 2000 Jahren, als die Stadt noch Arausio hieß und der spätere Kaiser Augustus hier Veteranen der 2. Legion ansiedelte, lebt die Kleinstadt in der nördlichen Provence vorwiegend vom Militär und den ehemaligen Soldaten. Weiterlesen

Merida – das kleine Rom

Mérida: Veteranenkolonie, Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania und Paradies für Freunde der römischen Antike. Die spanische Kleinstadt mit ihren rund 55.000 Einwohnern in der autonomen Provinz Extremadura lebt von ihrem reichhaltigen römischen Erbe. Seit 1993 ist die heute wieder so viele Einwohner wie zu antiken Zeiten zählende Stadt Unesco-Weltkulturerbe. Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang

Im Jahr 6 n. Chr. errichtete der spätere Kaiser Tiberius ein befestigtes Winterlager im Raum Carnuntum, der Beginn für den Aufstieg einer der bedeutendsten Metropolen des römischen Imperiums. Zur Blütezeit Carnuntums (um 300 n.Ch.) erstreckte sich die Stadt auf einer Fläche von ca. 10 km2, hatte rund 50.000 Einwohner. Der Siedlungsbereich Carnuntums setzte sich aus den militärischen Lagerbereichen (Legionslager und Reiterkastell) und der Zivilstadt zusammen. Weiterlesen

Jeder Schritt, Geschichte.

„Rom ist außerordentlich reich an bedeutenden Bauten und Museen und Ziel zahlreicher Touristen.“ So ist es …