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Schlagwort: Aquädukt

Göltzschtalbrücke – Eisenbahnviadukt

Die Göltzschtalbrücke ist ein Eisenbahnviadukt und die größte Ziegelstein­brücke der Welt. Ihre Bögen verströmen die Anmut römischer Aquädukte. Die Brücke überspannt das Göltzschtal bei Netzschkau, einem kleinen Ort zwischen Plauen und Zwickau.

Eine sehr freundliche Ehrenamtliche vom Fremdenverkehrsverein Nördliches Vogtland kommt über den Parkplatz, um mir einen Infoflyer zu bringen. Das kleine Flüsschen Göltzsch fließt beschaulich zwischen den Brückenpfeilern hindurch, auf der Bundesstraße Staatsstraße 295 fährt ab und zu ein Auto. Weiter vorne lässt jemand eine Kameradrohne aufsteigen. Die Sonne scheint. Es ist Sonntagvormittag. Weiterlesen

Der Vahlens Aquädukt in Istanbul

In der Sendung „Das Ende des Alp Atakan“ der ARD-Serie „Mordkommission Istanbul“ sieht man 30 Sekunden den Valens-Aquädukt, während Erol Sander als Kommissar Özakin darüber läuft. 2010 und 2013 war ich in Istanbul und habe mich mit dem sehenswerten römische Erbe dieser schönen Stadt beschäftigt.

3 Jahre Bauzeit, 500 Jahre in Betrieb

Die Pont du Gard, der Aquädukt über den Fluss Gardon. Marcus Agrippa ließ ihn wohl Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. bauen. Er war Teil einer 50 Kilometer langen Leitung, die das antike Nemausus mit Quellwasser versorgte. 800 bis 1000 Menschen haben seinerzeit an der Brücke gearbeitet und in drei Jahren Bauzeit mit Hammer und Meißel, Winkel und Wasserwaage, Kran und Flaschenzug eines der beeindruckendsten und fortschrittlichsten Brückenbauwerke geschaffen. Eine für die Römer nicht untypische „Wir machen das, weil wir es können“-Aktion. Denn die Aquäduktbrücke bekam seinerzeit kaum jemand zu sehen. Sie lag, anders als der Aquädukt von Segovia, abseits von Städten und Straßen mitten in der südgallischen Landschaft. Weiterlesen

Merida – das kleine Rom

Mérida: Veteranenkolonie, Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania und Paradies für Freunde der römischen Antike. Die spanische Kleinstadt mit ihren rund 55.000 Einwohnern in der autonomen Provinz Extremadura lebt von ihrem reichhaltigen römischen Erbe. Seit 1993 ist die heute wieder so viele Einwohner wie zu antiken Zeiten zählende Stadt Unesco-Weltkulturerbe. Weiterlesen

Wasser für Segovia

Der Aquädukt von Segovia: Antike Wasserleitung und Renommierstück römischer Herrschaft.

„Der Aquädukt von Segovia, schreibt Georg Gerster, bildet den Schlussabschnitt des Kanals, der das Wasser des Rio Frio aus der Sierra Guadarrama über 18 Kilometer nach Segovia leitet. Um die Talsenke vor der Altstadt zu überwinden, bauten die römischen Ingenieure um die Mitte des 1. Jahrhunderts die 813 Meter lange und bis 28,5 Meter hohe Kanalbrücke. Sie prunkt mit 119 zum Teil zweigeschossigen Bogen. Diese ruhen auf Pfeilern mit einem Mantel aus mörtellos gefügten Granitquadern und einem Kern aus gegossenem antiken Beton.“ Nach einer Rekonstruktion der Inschrift durch G. Alföldy wurde der Aquädukt unter dem römischen Kaiser Domitian erbaut und bis zum Jahre 96 weitgehend fertiggestellt. Zu diesem Zeitpunkt starb Domitian unerwartet. Der letzte Akt, nämlich die Anbringung der Bauinschrift, erfolgte wohl durch Trajan, der auch Renovierungsarbeiten durchführen ließ. Weiterlesen

Das römische Istanbul

Istanbul ist nicht nur eine schöne Stadt, sondern hat auch eine schöne römische Vergangenheit. Wohl um 73, unter der Herrschaft Kaiser Vespasians, kam Byzantium zum römischen Reich. Danach ging die Entwicklung der Stadt mal bergauf und mal bergab. Im zweiten Vierkaiserjahr ließ Septimius Severus die Stadt 196 n. Chr. zur Bestrafung für die Unterstützung seines Rivalen Pescennius Niger zerstören. Sein Sohn Caracalla setzte sich dafür ein, dass die Stadt wieder aufgebaut wurde. Richtig bergauf ging es aber erst, als es in Rom schon bergab ging. Am 11. Mai 330 n. Chr. machte der römische Kaiser Konstantin der Große Byzantium zu seiner Hauptresidenz, baute sie großzügig aus und nannte sie erst „Nova Roma“, später dann Konstantinopel. Während das Weströmische Reich bald unterging, konnte sich das Oströmische Reich bis zur Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 behaupten. Weiterlesen

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt. Antike Mega-City und Millionen-Metropole. Roms Geschichte ist eine Geschichte der Superlative. Aus dem Dorf am Tiber wurde die Hauptstadt eines Weltreiches. Auf dem Höhepunkt seiner Macht umfasst das Römische Reich ein Viertel der damals bekannten Welt – mit mehr als 50 Provinzen. Rom ist aber nicht nur Macht, Rom ist auch Mythos und der beginnt mit dem Ende des Trojanischen Krieges. Weiterlesen