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Schlagwort: Arminius

Die Kapitolinischen Museen in Rom

Wo heute die Kapitolinischen Museen zahlreiche Besucher anlocken, versammelten sich auch zu antiken Zeiten die Massen. Hier auf dem Kapitol wurde der Amtsantritt der Konsuln mit einem Opfer für die wichtigsten Götter begangen und hier endeten die Triumphzüge der siegreichen Feldherren Roms. Weiterlesen

Die Römer im Comic: gewaltig und düster

Die alten Römer im Comic haben schon Tradition. In der Serie Illustrierte Klassiker wurde versucht, Kindern und Jugendlichen Werke der Weltliteratur in Form von Comics nahe zu bringen. Die über 200 Hefte erschienen von 1956 bis 1972 im Verlag Internationale Klassiker, später dann im Bildschriftenverlag. Zu den Werken der Weltliteratur gehören auch Cäsars Eroberungszüge, die 1958 als Heft 28 zum Preis von 1 DM erschienen. Weiterlesen

Germanicus: Triumph ohne Sieg

Triumph ohne Sieg
Triumph ohne Sieg. Fotomontage der Germanicus-Büste in einer Videoinstallation aus der Sonderausstellung „Ich Germanicus! Feldherr Priester Superstar“ mit dem Triumphbogen des Titus auf dem Forum Romanum in Rom.

Heute vor genau 2000 Jahren war Germanicus großer Tag. Am 26. Mai 17 zog der Adoptivsohn Kaiser Tiberius im Triumphzug durch Rom, hörte den Jubel der Massen und die Gesänge seiner Legionäre. Die aber genossen den Tag sicher mehr als ihr Feldherr. Die Rachefeldzüge gegen die germanischen Stämme unter Arminius waren verlustreich und nur teilweise von Erfolg gekrönt. Ein Sieg blieb aus.

Die Geduld des Kaisers war am Ende und mit ihr der Feldzug. Tiberius rief seinen erklärten Nachfolger zurück und befahl den Rückzug über den Rhein. Der gewährte Triumph diente mehr zur Gesichtswahrung für den Hoffnungsträger des Kaiserhauses und war vor allem eine Propagandaschau fürs Volk. Ein Triumph ohne Sieg. Zwei Jahre später starb Germanicus auf politischer Mission in Antiochia im Osten des römischen Reiches. Die Umstände seines Todes wurden nie gänzlich geklärt und lösten große Betroffenheit in der Bevölkerung aus.

Triumph ohne Sieg. Roms Ende in Germanien. Sonderausstellung im LWL-Römermuseum in Haltern am See vom 2.6. bis 5.11.2017. Der Begleitband zur Ausstellung ist in der Reihe Zaberns Bildbände zur Archäologie erschienen.

Aufstand der Barbaren gegen Rom

In acht Sendungen lässt der Bezahlsender History in seiner Event-Serie „Aufstand der Barbaren“ die Besten der Feinde Roms aus 700 Jahren gegen das Imperium Romanum antreten. Ab heute laufen die Sendungen mit den mitunter eigenwilligen Interpretationen und den immer tendenziösen Darstellungen im Free-TV.

Wer sind die „Barbaren“ und was wurde aus ihnen?

Hannibal Barkas (247 bis 183 v. Chr.) war vielleicht der größte Feldherr der Antike. Der Heerführer der See- und Handelsmacht Karthago brachte dem aufstrebenden Rom in den Schlachten am Trasimenischen See und bei Cannae fast vernichtende Niederlagen bei. Doch Rom blieb standhaft und vergaß nicht. In der Schlacht von Zama schlug das Heer von Publius Cornelius Scipio die Karthager unter Hannibal vollständig. Hannibal flieht, geht ins Exil und stirbt schließlich von eigener Hand bevor man ihn an Rom ausgeliefert hätte. Im dritten punischen Krieg wird Karthago schließlich zerstört. Weiterlesen

„So lange wird Germanien nun schon besiegt“

Genau vor 2000 Jahren, im Jahr 15 n. Chr., sechs Jahre nach der Varusschlacht, stehen wieder Römer im freien Germanien. Es ist der römische Feldherr Nero Claudius Germanicus, der mit seinen Truppen den Ort der Varusschlacht betritt. „Mitten in dem freien Feld lagen die bleichenden Gebeine zerstreut oder in Haufen, je nachdem die Leute geflohen waren oder Widerstand geleistet hatten“, schreibt der römischen Historiker Tacitus. „Dabei lagen Bruchstücke von Waffen und Pferdegerippe, zugleich fanden sich an Baumstämmen angenagelte Köpfe.“ (Annalen) Weiterlesen

Centurio Marcus Caelius, MiA 9 n. Chr.

Marcus Caelius fiel im Jahr 9. n. Chr. in der Varusschlacht in Germanien. Seine sterblichen Überreste wurden nie gefunden, Missing in Action würde man heute sagen. Ein Gedenkstein erinnert an den römischen Centurio aus dem heutigen Bologna. Vor 2000 Jahren ließ sein Bruder Publius Caelius ein leeres Grab und diesen Stein errichten. Marcus Caelius war Führer einer Hundertschaft in der ersten Kohorte der 18. Legion. Das Bildnis weist den 53jährigen als einen hoch dekorierter Soldaten aus. Weiterlesen

Vorbild Antike

Das Pantheon (die Rotunde) ist ein antikes Bauwerk in Rom. Gebaut auf dem Marsfeld war es ursprünglich ein allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum. Der Begriff Pantheon wird heute auch allgemein auf ein Gebäude angewendet, in dem bedeutende Persönlichkeiten bestattet sind. Ein mächtig wirkender Rundbau in Form des römischen Pantheons ist die Befreiungshalle oberhalb der Stadt Kelheim in Niederbayern. Errichtet wurde sie im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815. Am Fuße einer jeden der 18 Säulen steht eine römische Siegesgöttin Victoria, die ein ehernes Schild mit den Orten der Kämpfe halten. Weiterlesen