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Schlagwort: Büsten

Die Antikensammlung in Kassel

Dreihundert Jahre Herkulesdenkmal, 30 Jahre Studienbeginn an der GHK und die documenta 14 rufen mich in die nordhessische Großstadt zurück. Es bleibt auch noch Zeit für einen kleinen Abstecher in die Antikensammlung in Kassel. „Die Ursprünge der Antikensammlung in Kassel reichen zurück bis in das Jahr 1688, als hessische Truppen Funde aus Athen nach Kassel brachten“ heißt es auf der Homepage von Schloss Wilhelmshöhe. Die Truppen waren von ihrem Fürsten für den Krieg Venedigs gegen die türkische Besatzer Griechenlands vermietet worden. Nachdem der Parthenon in Athen ohnehin kaputtgeschossen war, nahmen die Soldaten einige Stücke mit. Weiterlesen

Palazzo Massimo alle Terme: Römisches Nationalmuseum

Zentral am Hauptbahnhof Roma Termini gelegen, präsentiert der Palazzo Massimo alle Terme auf 4 Stockwerken eine der weltweit wichtigsten Sammlungen römischer Antiquitäten. Das Gebäude im Stil der Spätrenaissance ist neben dem Palazzo Altemps und den Diokletiansthermen einer der bedeutendsten Standorte des Römischen Nationalmuseums. Neben all den Gattinnen, Göttern und Gelehrten im Palazzo Massimo alle Terme zählen zwei hellenistische Bronzestatuen aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert v. Chr. zu den bedeutendsten Stücken des Museums. Vielleicht sind sie sogar noch älter, auf jeden Fall sind sie selten. Weiterlesen

Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Das Museo Archeologico Nazionale di Napoli (Archäologisches Nationalmuseum Neapel) ist das Zuhause prachtvoller antiker Büsten und Statuen. Viele Funde der Ausgrabungen in Pompeji und Herculanueum sind hier zu besichtigen. Eindrucksvoll ist auch die sogenannte Farnese-Sammlung. Alessandro Farnese hat sie im 16. Jahrhundert begründet. Als Papst Paul III. hat er seiner Familie die Erlaubnis für Ausgrabungen inklusive des Exklusivanspruches auf dabei gefundene Skulpturen zugeschustert. Heute kann sich für 12 Euro Eintritt jeder an den schönen Stücken der Sammlung erfreuen. Weiterlesen

Gips das? Montags geöffnet!

Alle Museen haben Montags zu. Alle Museen? Nein, das „Abgussmuseum – Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München“ hat geöffnet und der Eintritt ist auch noch frei. In dem ehemaligen NSDAP-Verwaltungsgebäude und heutigen Münchner Haus der Kulturinstitute befinden sich seit den 1970er Jahren mehrere universitäre und museale Institutionen unter einem Dach.

Fast 2000 Abgüsse aus Gips, nicht nur von Skulpturen aus der griechisch-römischen Antike, werden in dem Haus nahe des Königsplatzes in zwei großen Lichthöfen und in Kellerräumen gezeigt. Hier wuseln mitunter Studierende zwischen Besuchern, werden Ausstellungsstücke einfach mal zur Seite geschoben. So was …

Centrale Montemartini – Antike und Industriekultur

Ein kleiner Schatz unter den Museen der ewigen Stadt Rom ist das Centrale Montemartini an der Via Ostiense 106. Das ehemalige Elektrizitätswerk war eigentlich nur als Zwischenlösung gedacht. Größere Baumassnahmen im Konservatorenpalast im Jahre 1997 machten eine Auslagerung von großen Teilen der Sammlung nötig. Wie das mit Provisorien manchmal ist, erwies sich auch dieser Notbehelf als langlebig. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen blieben die antiken Statuen, Büsten und Mosaiken im alten Kraftwerk. Weiterlesen