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Schlagwort: Caracalla

Flavia Solva

Kurz vor der slowenischen Grenze liegt die kleine österreichische Gemeinde Wagna. In römischer Zeit wurde die Siedlung in der Provinz Noricum von Kaiser Vespasian zur Stadt erhoben und hieß fortan nach dem flavischen Kaisergeschlecht und dem historischen Namen des Flusses Sulm Flavia Solva. Weiterlesen

48 Stunden Limes

Ein sonniges und warmes Oktoberwochenende nutze ich für eine Tour entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes in Süddeutschland. Vom Museum und Limesturm Osterburken geht es über die freigelegte Limes-Schneise mit Turm und Palisade bei Grab zum neugebauten und 2012 eröffneten Museum Ruffenhofen. Auf dem Weg zum Hotel in Aalen liegt das Limestor in Dalkingen, dass ich rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreiche. Weiterlesen

Caracallas Blick – Skulpturenhalle Basel

Finster blickt er uns an. Marcus Aurelius Severus Antoninus, Spitzname Caracalla, Kaiser und Brudermörder. In die Geschichtsbücher ist er als typisches Beispiel für den Cäsarenwahn eingegangen. Aber mit seinem Namen verbindet sich auch die Verleihung des römischen Bürgerrechts an die meisten freien Bewohner des Imperiums. Weiterlesen

Gips das? Montags geöffnet!

Alle Museen haben Montags zu. Alle Museen? Nein, das „Abgussmuseum – Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München“ hat geöffnet und der Eintritt ist auch noch frei. In dem ehemaligen NSDAP-Verwaltungsgebäude und heutigen Münchner Haus der Kulturinstitute befinden sich seit den 1970er Jahren mehrere universitäre und museale Institutionen unter einem Dach.

Fast 2000 Abgüsse aus Gips, nicht nur von Skulpturen aus der griechisch-römischen Antike, werden in dem Haus nahe des Königsplatzes in zwei großen Lichthöfen und in Kellerräumen gezeigt. Hier wuseln mitunter Studierende zwischen Besuchern, werden Ausstellungsstücke einfach mal zur Seite geschoben. So was …

Centrale Montemartini – Antike und Industriekultur

Ein kleiner Schatz unter den Museen der ewigen Stadt Rom ist das Centrale Montemartini an der Via Ostiense 106. Das ehemalige Elektrizitätswerk war eigentlich nur als Zwischenlösung gedacht. Größere Baumassnahmen im Konservatorenpalast im Jahre 1997 machten eine Auslagerung von großen Teilen der Sammlung nötig. Wie das mit Provisorien manchmal ist, erwies sich auch dieser Notbehelf als langlebig. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen blieben die antiken Statuen, Büsten und Mosaiken im alten Kraftwerk. Weiterlesen

Das römische Syrien: 2010

Syrien: Hier begann der römische Orient. Im Jahr 64 v. Chr. erobert Pompeius einen breiten Küstenstreifen am östlichen Rand des Mittelmeeres und macht daraus die aufstrebende und wohlhabende römische Provinz Syria. Umgeben von Klientelstaaten und in direkter Nachbarschaft zu den feindlichen Parthern. Varus ist hier um Christi Geburt Statthalter und Zeitgenossen sagen über ihn, als armer Mann betrat er das reiche Syrien, als reicher Mann verließ er das arme Syrien. Bald darauf stirbt Varus zusammen mit 20.000 Legionären in den Wäldern Germaniens. 700 Jahre wird Rom, später Konstantinopel über den Nahen Osten herrschen. Weiterlesen

Volubilis: Nur da noch mal kucken …

Volubilis, einst Hauptstadt der römischen Provinz Mauretania Tingitana. Ich war 1989 dort und fast wären wir daran vorbei gefahren. Eintrag aus dem Reisetagebuch: „08.00 Uhr vom Campingplatz los, vorher 90l Wasser gekauft. Volubilis sehr schön. Anderen drängeln. 10DH Eintritt. Auf UKW 95 guter Sender. Vor Taza Motor zu heiß. Müssen Pause machen. Außentemperatur 42 Grad. Bei Oujda übernachten in Lorbeerbaum Plantage.“

Die Stadt erlebte ihre Blütezeit mit bis zu 10.000 Einwohnern unter den Kaisern Septimius Severus und Caracalla. Im 5. Jahrhundert verloren die Römer Nordafrika an die Vandalen. Die Stadt wurde jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Orten nicht aufgegeben, auch die lateinische Sprache hielt sich noch lange Zeit. Irgendwann war aber alles vorbei. Die Marmorbauten wurden für repräsentative Gebäude des Sultans in Meknes ausgeschlachtet, im 18. Jahrhundert zerstörte ein Erdbeben weitere Teile der einstigen römischen Metropole. Nach dem ersten Weltkrieg begannen französische Archäologen mit ersten Ausgrabungen.

Mit einem umgebauten Mercedes Feuerwehrbus 1989 durch die Sahara.

Unser umgebauter Feuerwehrbus mit dem wir von Kassel über Frankreich und Spanien durch Marokko und Algerien nach Niger gefahren sind. Ohne Google Maps, GPS, Handy, W-LAN … 😉 dafür mit dem großen Sahara Reiseführer von Polyglott und der Michelin Nr. 953 Straßenkarte Nord- und Westafrika.