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Invictus: Die Adler-Serie Band 15

Kaum zurück aus Britannien warten in Rom im Jahr 54 unschöne Neuigkeiten auf Cato. Seine verstorbene Frau hatte einen Liebhaber und sich offenbar auch noch hoch verschuldet. Damit nicht genug, werden Cato und sein Freund Macro wieder zum Spielball von Intrigen. Die Berater von Kaiser Claudius ziehen schon die Strippen um dessen Nachfolge und auch Claudius Frau Agrippina mischt mit. Ein Aufstand in der römischen Provinz Hispanien kommt da gerade recht. Bald sind Präfekt Cato und Centurio Macro auf dem Weg nach Tarraco. Sie sollen helfen, den Aufstand niederzuschlagen. Schnelles Handeln ist angesagt, da den Rebellen um Iskerbeles das Silber aus der Miene bei Argentium im Norden der Provinz in die Hände fallen könnte. So machen sich Cato und Macro mit der ersten der aus Rom angelandeten Prätorianerkohorte auf den Weg. Zu allem Überfluss ist deren Tribun nicht nur militärisch unerfahren, sondern war wohl auch der Geliebte von Catos Frau.

Kein guter Anfang, doch der Rest von „Invictus“ ist schnell erzählt: Nachdem unsere beiden Helden im letzten Band in Britannien ziemlich auf die Mütze bekommen haben, wird diesmal das Rebellenheer beim Kampf um die Mine vernichtend geschlagen. Kleinere Überraschungen erhöhen die Spannung, können aber das unvermeidliche Ende nicht verhindern. Es ist Rom, das unbesiegt bleibt. Kleiner Schönheitsfehler: Das Silber fiel weder den Rebellen in die Hände, noch konnten es Cato und Macro sicherstellen. Es gelangte auf konspirativen Wegen nach Rom und überzeugte die Prätorianergarde davon, das jetzt der junge Nero ein guter Kaiser wäre.

Mal sehen, wie es weitergeht. In englischer Sprache ist schon der 16. Band der Adler-Serie erschienen: Day of the Caesars. Kaiser Claudius ist tot und Rom in Aufruhr. Wer die Serie nicht kennt, findet hier alle Bände im Überblick.

Hadrians Cavalry Turma: Reiter Roms

Mit dem Reenactment-Event „Hadrians Cavalry Turma“ wurde letztes Wochenende im nordenglischen Carlisle der 30. Jahrestag des Hadrianswall als UNESCO-Weltkulturerbe gefeiert. Seit antiken Zeiten sind so viele römische Reiter nicht mehr zu sehen gewesen. In Form eines ritualisierten Kampfspiels, einer hippika gymnasia, zeigten die Reiter Ausrüstungen und Manöver der römischen Kavallerie. Eine Turma war in der römischen Armee eine 30 Mann starke Reitereinheit, die zu einer größeren Truppe gehörte. Eine solche Ala umfasste 500, manchmal 1000 Kavalleristen. Weitere Ausstellungen in verschiedenen Museen entlang des Hadrianswalls geben einen Einblick in das Leben und Wirken der Soldaten während der 400 Jahre, in denen das heutige England die römische Provinz Britannien war. Weiterlesen

„So lange wird Germanien nun schon besiegt“

Genau vor 2000 Jahren, im Jahr 15 n. Chr., sechs Jahre nach der Varusschlacht, stehen wieder Römer im freien Germanien. Es ist der römische Feldherr Nero Claudius Germanicus, der mit seinen Truppen den Ort der Varusschlacht betritt. „Mitten in dem freien Feld lagen die bleichenden Gebeine zerstreut oder in Haufen, je nachdem die Leute geflohen waren oder Widerstand geleistet hatten“, schreibt der römischen Historiker Tacitus. „Dabei lagen Bruchstücke von Waffen und Pferdegerippe, zugleich fanden sich an Baumstämmen angenagelte Köpfe.“ (Annalen) Weiterlesen

Ostia – der Handelshafen Roms

Ostia Antica ist eine sehenswerte archäologische Stätte unweit von Rom. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man in knapp einer Stunde von Roma Termini aus die erste Kolonie und spätere quirlige Hafenstadt der alten Römer. Im 2. Jahrhundert nach Chr. erlebte Roms Handelshafen seine größte Blütezeit. Die meisten noch heute erhaltenen öffentlichen und privaten Gebäudereste stammen aus dieser Epoche. Weiterlesen