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Ara Pacis Augustae: Altar des Friedens des Augustus

„Mit neunzehn Jahren habe ich aus privater Initiative und aus eigenen Mitteln ein Heer aufgestellt, mit dem ich dem Staatswesen, das durch die Gewaltherrschaft einer politischen Machtgruppe unterdrückt wurde, die Freiheit wiedergab.“

Tja, da werden die meisten von uns wohl nicht mithalten können. Augustus war ein Meister der öffentlichen Darstellung und die „Die Taten des vergöttlichten Augustus“, die Res Gestae Divi Augusti, sind in diesem Sinne von ihm verfasst worden. Das der Text heute die Außenmauer des Museums schmücken kann, ist einem glücklichen Umstand zu verdanken: Teile von Kopien in verschiedenen Orten des Imperium Romanum blieben erhalten.

Die Ara Pacis Augustae, der Altar des Friedens des Augustus, gilt als das erste Denkmal einer öffentlichen politischen Selbstdarstellung eines römischen Herrschers. Der römische Senat gab ihn 13 vor Chr. in Auftrag und widmete ihn Kaiser Augustus, der nach seinen Siegen über iberische und gallische Stämme nach Rom zurückgekehrt war. Am Geburtstag seiner Frau Livia wurde der Altar auf dem Marsfeld am 30. Januar 9 v. Chr. eingeweiht und hatte vor allem eine Botschaft: Dank Augustus ist der jahrzehntelange Bürgerkrieg der ausgehenden Republik zu Ende, die Provinzen sind befriedet. Die Pax Augusta verspricht Stabilität, Wohlstand und eine kulturelle Blütezeit. Weiterlesen

„So lange wird Germanien nun schon besiegt“

Genau vor 2000 Jahren, im Jahr 15 n. Chr., sechs Jahre nach der Varusschlacht, stehen wieder Römer im freien Germanien. Es ist der römische Feldherr Nero Claudius Germanicus, der mit seinen Truppen den Ort der Varusschlacht betritt. „Mitten in dem freien Feld lagen die bleichenden Gebeine zerstreut oder in Haufen, je nachdem die Leute geflohen waren oder Widerstand geleistet hatten“, schreibt der römischen Historiker Tacitus. „Dabei lagen Bruchstücke von Waffen und Pferdegerippe, zugleich fanden sich an Baumstämmen angenagelte Köpfe.“ (Annalen) Weiterlesen

Flottenstützpunkt Mainz

Die Geschichte von Mainz beginnt mit der Errichtung eines Legionslager um 12/13 vor Christus durch Nero Claudius Drusus, Heerführer und Stiefsohn Kaiser Augustus. Bald entsteht neben dem Legionslager die Zivilstadt Mogontiacum. Zeitweise waren vier Legionen in dem wichtigen Militärstützpunkt stationiert. In der Spätantike wird ein Kriegshafen angelegt, der eine Flotte zur Sicherung des Rheins beherbergt. Um 450 nach Christus endet die römische Herrschaft. Weiterlesen