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Schlagwort: Gallia Belgica

Römermuseen in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz wetteifern Trier und Mainz um das Renommee, die älteste Stadt Deutschlands zu sein. Hier hat das antike Augusta Treverorum die Nase vor. Dafür gewinnt das römische Mogontiacum 3:1 bei der Anzahl der Römermuseen in Rheinland-Pfalz. Was zeigen die Museen und lohnt sich ein Besuch? Weiterlesen

Römerstraßen – Lebensadern des Imperiums

Von Schottland bis Afrika, von Portugal bis Syrien zogen sich die römischen Fernstraßen kreuz und quer durch das Imperium Romanum, überquerten Flüsse und durchzogen Berge und Gebirge. Insgesamt über 80.000 Kilometer werden es wohl gewesen sein. Oft wie mit dem Lineal schnurgerade gezogen, wurden Sie von Legionären und Kurieren, Händlern und Reisenden aller Art genutzt. Die wichtigsten Straßen waren gepflastert und hatten einen mehrschichtigen Unterbau. Die Römerstraßen konnten damit ganzjährig und unabhängig von Witterungsbedingungen genutzt werden. Weiterlesen

Kleine Stadt ganz groß 

Das kleine belgische Städtchen Tongeren hat es in sich: es ist die älteste Stadt Belgiens und zu römischer Zeit gab es hier den größten Tempelbezirk Nordgalliens. Und als ob das nicht schon genug wäre, wurde das örtliche Museum 2011 als europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet. Weiterlesen

Trier: 100 Jahre Weltstadt

Trier beansprucht, die älteste Stadt Deutschlands zu sein. Nach der Eroberung Galliens wird die Stadt am Ufer der Mosel um 17/16 vor Chr. im Siedlungsgebiet der keltischen Treverer als Augusta Treverorum von den Römern gegründet. Wichtigstes Zeugnis für die Datierung der Gründung der „Stadt des Augustus im Land der Treverer“ ist der Bau der ersten Brücke über die Mosella. Zunächst wird eine Holzbrücke gebaut, später folgen Brücken aus Stein wie bei der heute noch genutzten Römerbrücke in Trier.

Augusta Treverorum wird nach römischen Muster angelegt, Straßen und Häuser aus Stein werden gebaut, Tempel und öffentliche Gebäude errichtet, eine Thermenanlage und ein Amphitheater entstehen im ersten Jahrhundert. Der Lebensstil romanisiert sich, Handwerk und Handel blühen. Wein wird angebaut, die Terra Sigillata-Manufakturen produzieren feinstes Geschirr. Becher und Krüge mit Trinksprüchen („Trink mich“, „Fülle mich nochmals“ …) werden Exportschlager. Weiterlesen

Römischer Way of life

Die antiken Städte waren Schmelztiegel verschiedener Ethnien und eine Ansammlung verschiedener sozialer Schichten. Die "Gesichter einer Stadt" zeigen Trierer Adelige, aktive und ausgeschiedene Militärs, zugezogene Beamten und Zivilisten sowie die einfachere Bevölkerung, Freigelassene und Sklaven.
Die antiken Städte waren Schmelztiegel verschiedener Ethnien und eine Ansammlung verschiedener sozialer Schichten. Die „Gesichter einer Stadt“ zeigen Trierer Adelige, aktive und ausgeschiedene Militärs, zugezogene Beamten und Zivilisten sowie die einfachere Bevölkerung, Freigelassene und Sklaven.

Ich bin ein Berliner. Nein. Ich bin ein Römer. Das war vor rund 2000 Jahren Lebenswunsch, Traum und Wirklichkeit. Gut, vielleicht nicht für die Stämme in Germania Magna, aber doch für viele Menschen in Baden-Württemberg. Die Ausstellung „Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland“ die zuerst im Rheinischen Landesmuseum Trier und bis heute im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart gezeigt wurde, gibt einen anschaulichen Einblick in das römischen Leben und den „Way of life“ der Römer an Rhein und Neckar. Wer in Ladenburg, Trier oder Bad Wimpfen etwas auf sich hielt, strebte nach „Romanitas“ und gestaltete sein Zuhause mit farblichen Wänden, leistete sich figürliche Darstellungen im Wohnzimmer oder gar ein Wand- oder Bodenmosaik. Weiterlesen

Klackern und klirren in Raurica

Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, war in römischer Zeit eine Siedlung am Südufer des Rheins einige Kilometer östlich von Basel. Die heutige Stadt Augst gehörte zur Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior. Heute kümmert sich die Stiftung Pro Augusta Raurica um die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung des antiken Erbes. Weiterlesen