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Schlagwort: Götter

Römermuseen in Baden Württemberg

Große Teile des heutigen Baden Württembergs gehörten 200 Jahre lang zu den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien. Das römische Erbe lässt sich in verschiedenen Museen erleben. Was zeigen die Römermuseen in Baden Württemberg und lohnt sich ein Besuch? Weiterlesen

Wien und die Antike – Helden, Götter und Herrscher

Wien und die Antike? Aber ja, denn Wien ist mehr als Sissi- und Fiakerkitsch, Kaffeehaus- und Heurigengemütlichkeit. Wien ist auch Schauplatz zahlreicher Reminiszenzen an die griechisch-römische Antike. Hier gehen die europäische Antikenbegeisterung des 19. Jahrhunderts, die Spuren und Erinnerungen aus fast sechs Jahrhunderten römischer Provinzen und der Rückgriff des habsburgischen Kaisertums auf die Ausdrucksformen der römischen Kaiser seit Augustus Hand in Hand. Der Wiener Hof sah sich als „Neues Rom“ und das sollte in der Architektur seinen Ausdruck finden. Im Wien der Antike geben sich Helden, Götter und Herrscher die Klinke in die Hand. Weiterlesen

Flavia Solva

Kurz vor der slowenischen Grenze liegt die kleine österreichische Gemeinde Wagna. In römischer Zeit wurde die Siedlung in der Provinz Noricum von Kaiser Vespasian zur Stadt erhoben und hieß fortan nach dem flavischen Kaisergeschlecht und dem historischen Namen des Flusses Sulm Flavia Solva. Weiterlesen

Tour: Straßen der Römer

Die „Straßen der Römer“ heißt ein Tourismusprojekt verschiedener Regionen im Südwesten Deutschlands. Über Sehenswürdigkeiten aus römischer Zeit in Trier und im Umkreis von rund 100km informieren ein spezielles Internetangebot und die Broschüre „Salve auf den Straßen der Römer“ aus dem Jahr 2010.

Einige Villen und Tempel, Museen und Rekonstruktionen habe ich mir Anfang August angesehen. Man kann je nach Interesse und Tageslaune einfach kreuz und quer ein paar Ziele ansteuern oder auch zusammengestellten Touren folgen. Weiterlesen

360 Grad-Panorama ROM 312AD

Wo man auch hinschaut, man sieht Rom!

Im historischen Gasometer in Pforzheim befindet man sich seit Dezember 2014 im Herzen des antiken Rom zur Zeit Konstantin des Großen. Möglich macht dies das 360 Grad-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi. Von der Besucherplattform schweift der Blick wie vom Kapitolshügel über die Metropole. Asisis Vorlage war ein historisches Panorama aus dem Jahr 1889 des Schweizer Architekten Josef Bühlmann und des ungarischen Malers Alexander von Wagner.

Am 28. Oktober 312 besiegte Konstantin I. seinen Mitkaiser und Rivalen Maxentius in der Schlacht an der Milvischen Brücke bei Rom. Auf dem Panorama zieht er als alleiniger Herrscher des römischen Westreiches im Triumphzug in Rom ein. Der Legende nach hat ihm christlich-göttliche Unterstützung zum Sieg verholfen. Das Christentum jedenfalls gewinnt weiter an Bedeutung und setzt sich schließlich als Staatsreligion durch, die alten Götter werden verboten. Roms zentrale Bedeutung nimmt ab. Nach 324 verlegte Konstantin seine Residenz in den Osten des Reiches, in die nach ihm benannte Stadt Konstantinopel (Istanbul).

Das Rom-Panorama ist im Pforzheimer Gasometer noch bis August/September 2015 zu sehen. Ein Bericht der SWR-Landesschau informiert über die Eröffnung.

Götter: Stars und Sternchen

Die „Dei Consentes“: Sie waren die Stars im römischen Götterhimmel und wurden am meisten verehrt. In der Mitte Jupiter, Juno und Minerva, die sogenannte Kapitolinische Trias. Mehr Sternchen als Star: Im Hintergrund sieht man die Siegesgöttin Victoria fliegen und auch Bacchus (13) und Hercules (14) spielten in einer anderen Liga der Götterwelt der Römer. Am 27. Februar 380 war es damit aber für alle vorbei. Das Christentum wurde zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt. Namen und Zuständigkeiten vieler römischer Götter sind oft noch Teil alltäglicher Begriffe wie z.B. Amor, Flora + Fauna, Fortuna, Concordia, Iustitia oder Pax.

Das Motiv ist übrigens ein 8m breites Wandbild und hängt im Römermuseum Osterburken. Aus der Reihe „Das Römer-Experiment“ von SWR und WDR führt die Folge „Woran glaubten die Römer?“ näher in die Welt der römischen Götter ein.

Spree-Athen

Den Beinamen Spree-Athen verdiente sich die preußische und später deutsche Hauptstadt auch mit den im Stil der Antike verpflichteten klassizistischen Bauten. Zwischen 1815 und 1830 verwirklichte Karl Friedrich Schinkel Bauwerke wie die Neue Wache, das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt und das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel. Eine preußische Akropolis sollte die 1876 fertiggestellte Nationalgalerie werden. Auch im Stil des Klassizismus errichtet sind das 1855 eröffnete Neue Museum sowie der Kolonnadenhof, das an drei Seiten von Säulengängen umschlossenes Freigelände vor dem Eingang der Alten Nationalgalerie. Weiterlesen

Vorbild Antike

Das Pantheon (die Rotunde) ist ein antikes Bauwerk in Rom. Gebaut auf dem Marsfeld war es ursprünglich ein allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum. Der Begriff Pantheon wird heute auch allgemein auf ein Gebäude angewendet, in dem bedeutende Persönlichkeiten bestattet sind. Ein mächtig wirkender Rundbau in Form des römischen Pantheons ist die Befreiungshalle oberhalb der Stadt Kelheim in Niederbayern. Errichtet wurde sie im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815. Am Fuße einer jeden der 18 Säulen steht eine römische Siegesgöttin Victoria, die ein ehernes Schild mit den Orten der Kämpfe halten. Weiterlesen

Die Drei von der Dreißigsten

„Marcus Antistius Placidinus, Marcus Ulpius Aspadius und Lucius Julius Victor sind ehrenhaft aus dem Dienst als Feldzeichenträger der 30. Legion entlassen worden und haben deshalb dieses Geschenk dargebracht. Im Jahr als Faustinus und Rufus Konsuln waren.“ Zu sehen auf einer ähnlichen Darstellung im LVR-RömerMuseum in Xanten. Der gestiftete Weihealtar sollte zugleich Dank an die Götter, Erinnerung an die Dienstzeit und Verschönerung des Versammlungslokals (der Gemeinschaft der Feldzeichenträger?) sein. Die 30. Legion Ulpia Victrix im Legionslager Vetera nahe Xanten in Niedergermanien.

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Centrale Montemartini – Antike und Industriekultur

Ein kleiner Schatz unter den Museen der ewigen Stadt Rom ist das Centrale Montemartini an der Via Ostiense 106. Das ehemalige Elektrizitätswerk war eigentlich nur als Zwischenlösung gedacht. Größere Baumassnahmen im Konservatorenpalast im Jahre 1997 machten eine Auslagerung von großen Teilen der Sammlung nötig. Wie das mit Provisorien manchmal ist, erwies sich auch dieser Notbehelf als langlebig. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen blieben die antiken Statuen, Büsten und Mosaiken im alten Kraftwerk. Weiterlesen