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Schlagwort: Grabmal

Römisches Nationalmuseum: Diokletiansthermen

„Treten wir ein, so nimmt uns ein gelinde geheizter Saal auf, aus dem uns eine keineswegs unangenehme Wärme entgegen kommt, sehr groß, beiderseits abgerundet und hinter diesem zur Rechten ein sehr freundliches Gemach, das bequeme Gelegenheit bietet, sich zu salben, und das beiderseits mit phrygischen Marmor verzierte Eingänge hat, die von der Palästra her Eintretenden aufzunehmen. Dem folgt darauf ein Saal, der von allen der schönste ist, auch er bis oben an die Decke von phrygischen Marmor schimmernd; sehr behaglich darin herumzustehen und zu sitzen und ohne Schaden nach dem Bade zu verweilen, und sehr geeignet, sich darin massieren zu lassen. Daran schließt der geheizte, mit numidischen Marmor ausgelegte Durchgangsraum. Der innere Saal endlich ist prächtig, von reichem Licht durchflutet und bunt wie mit Purpur gefärbt.“ Was der Grieche Lukianos im zweiten Jahrhundert über eine römische Badeanlage geschrieben hat, spiegelt sich auch in der Rekonstruktionszeichnung der Diokletiansthermen des französischen Architekten Paulin aus dem 19. Jahrhundert wieder. Weiterlesen

Römermuseen in Baden Württemberg

Große Teile des heutigen Baden Württembergs gehörten 200 Jahre lang zu den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien. Das römische Erbe lässt sich in verschiedenen Museen erleben. Was zeigen die Römermuseen in Baden Württemberg und lohnt sich ein Besuch? Weiterlesen

Römerhalle Bad Kreuznach: Luxus auf dem Lande

Den Südhang des Ellerbachtals in Obergermanien hat sich ein reicher Römer im 2. Jahrhundert als Bauplatz für seinen Landsitz ausgesucht. Die Reste seiner Palastvilla mit mehr als 50 Räumen sind im heutigen Bad Kreuznach zu besichtigen. Von dem mehrgeschossigen Gebäudekomplex um einen Innenhof sind nur noch Grundmauern vorhanden. Eindrucksvoll sind jedoch die beiden großen Mosaike. Sie kann man in der sogenannten Römerhalle Bad Kreuznach besichtigen. Weiterlesen

Mogontiacum – das römische Mainz

Mogontiacum war der größte römische Militärstandort in Obergermanien. Zwei Legionen mitsamt Hilfstruppen und Tross waren permanent hier stationiert. Außerdem war Mogontiacum ein wichtiger Stützpunkt der römischen Rheinflotte. Viele Legionen haben die antiken Mainzer im Laufe der Zeit gesehen, doch mit einem der militärischen Großverbände der Römer war die Stadt besonders verbunden: Die Legio XXII Primigenia Pia Fidelis war ab dem Jahr 93 bis Mitte des 4. Jahrhunderts hier stationiert. Sie gilt als die Mainzer Hauslegion. Einige ihrer Veteranen sind durch Inschriften auf Grabsteinen namentlich bekannt. Weiterlesen

Grab mal in Glanum

Im Jahr 1921 begannen die ersten Ausgrabungen der antiken Stadt Glanum nahe des kleinen Städtchens Saint-Rémy-de-Provence. Heute ist Glanum eine der bedeutendsten archäologischen Stätten aus römischer Zeit in Frankreich und ein beliebtes Ausflugsziel.

Etwas außerhalb des archäologischen Parks stehen „Les Antiques“, zwei eindrucksvolle Monumente: Der Triumphbogen aus der Regierungszeit Kaiser Augustus und das Grabmal, das die drei Söhne Sextus, Lucius und Marcus zur Verehrung ihres Vaters und Großvaters um 30-20 v. Chr. errichtet haben. Offenbar hatten sich die Familiengründer, die als Statuen im Obergeschoß zu sehen sind, unter Julius Cäsar im Gallienkrieg militärische Verdienste und das römische Bürgerrecht erworben. Damit haben sie den Grundstein für den Aufstieg ihrer Familie zur lokalen Elite gelegt. Ein auch ganz eindrucksvolles Grabmal steht übrigens in Köln. Der Legionsveteranen Lucius Poblicius hat es für sich errichten lassen.

Unterirdisch römisch

Köln war einmal eine wichtige Stadt. Als Colonia Claudia Ara Agrippinensium war Köln Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. Heute liegt das römische Erbe Kölns oft unter der Erde oder im Römisch-Germanischen Museum neben dem Dom.

Viele Geschichten sind mit den Objekten verbunden. Weiterlesen