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Römisches Lapidarium im Neuen Schloss in Stuttgart

Römisches Lapidarium im Neuen Schloss in Stuttgart: Hier werden etwa 100 Steindenkmäler aus der römische Zeit Südwestdeutschlands präsentiert. Die ausgestellten Skulpturen, Reliefs und Inschriftensteine stammen aus der Mitte des 1. bis um die Mitte des 3. Jahrhunderts nach Christus. Große Teile des heutigen Baden Württembergs gehörten damals zu den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien. Weiterlesen

Pax Romana – Römer im Südwesten

Ein sonniger Sommertag in Obergermanien vor 1900 Jahren. Ein besonderer Tag. Auf dem Gelände eines großen landwirtschaftlichen Gutes versammeln sich Legionäre unter den neugierigen Blicken der Bevölkerung aus dem benachbarten vicus. Sie kommen aus dem Legionslager Argentoratum, um hier ihren Treueeid auf den Kaiser zu erneuern. Diese öffentlichen Veranstaltungen bringen nicht nur Abwechslung in den eintönigen Alltag der Soldaten und Feldarbeiter. Sie sollen auch ein Signal an die Bevölkerung sein. Pax Romana: Es herrscht Frieden im Imperium Romanum und das verdankt ihr dem Kaiser und seinen Legionären. Weiterlesen

Mogontiacum – das römische Mainz

Mogontiacum war der größte römische Militärstandort in Obergermanien. Zwei Legionen mitsamt Hilfstruppen und Tross waren permanent hier stationiert. Außerdem war Mogontiacum ein wichtiger Stützpunkt der römischen Rheinflotte. Viele Legionen haben die antiken Mainzer im Laufe der Zeit gesehen, doch mit einem der militärischen Großverbände der Römer war die Stadt besonders verbunden: Die Legio XXII Primigenia Pia Fidelis war ab dem Jahr 93 bis Mitte des 4. Jahrhunderts hier stationiert. Sie gilt als die Mainzer Hauslegion. Einige ihrer Veteranen sind durch Inschriften auf Grabsteinen namentlich bekannt. Weiterlesen

Tour: Straßen der Römer

Die „Straßen der Römer“ heißt ein Tourismusprojekt verschiedener Regionen im Südwesten Deutschlands. Über Sehenswürdigkeiten aus römischer Zeit in Trier und im Umkreis von rund 100km informieren ein spezielles Internetangebot und die Broschüre „Salve auf den Straßen der Römer“ aus dem Jahr 2010.

Einige Villen und Tempel, Museen und Rekonstruktionen habe ich mir Anfang August angesehen. Man kann je nach Interesse und Tageslaune einfach kreuz und quer ein paar Ziele ansteuern oder auch zusammengestellten Touren folgen. Weiterlesen

Götter: Stars und Sternchen

Die „Dei Consentes“: Sie waren die Stars im römischen Götterhimmel und wurden am meisten verehrt. In der Mitte Jupiter, Juno und Minerva, die sogenannte Kapitolinische Trias. Mehr Sternchen als Star: Im Hintergrund sieht man die Siegesgöttin Victoria fliegen und auch Bacchus (13) und Hercules (14) spielten in einer anderen Liga der Götterwelt der Römer. Am 27. Februar 380 war es damit aber für alle vorbei. Das Christentum wurde zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt. Namen und Zuständigkeiten vieler römischer Götter sind oft noch Teil alltäglicher Begriffe wie z.B. Amor, Flora + Fauna, Fortuna, Concordia, Iustitia oder Pax.

Das Motiv ist übrigens ein 8m breites Wandbild und hängt im Römermuseum Osterburken. Aus der Reihe „Das Römer-Experiment“ von SWR und WDR führt die Folge „Woran glaubten die Römer?“ näher in die Welt der römischen Götter ein.

Größe

Statue eines römischen Kaisers mit dem Kopf von Trajan vor zwei Säulen des Jupiterheiligtums aus den Tempelanlagen von Baalbek. Der Ort liegt im heutigen Libanon und gehörte seinerzeit zur römischen Provinz Syria. Ausgestellt im Berliner Pergamonmuseum.

Baalbek, die Stadt Baals, von den Griechen Heliopolis genannt. Die Römer errichteten hier die größte Tempelanlage der antiken Welt. „Baalbek – Die Säulen des Jupiter“. Folge 137 der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Deutsche Erstausstrahlung im Jahr 2000.