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Schlagwort: Marcus Aurelius

Die Kapitolinischen Museen in Rom

Wo heute die Kapitolinischen Museen zahlreiche Besucher anlocken, versammelten sich auch zu antiken Zeiten die Massen. Hier auf dem Kapitol wurde der Amtsantritt der Konsuln mit einem Opfer für die wichtigsten Götter begangen und hier endeten die Triumphzüge der siegreichen Feldherren Roms. Weiterlesen

Palazzo Massimo alle Terme: Römisches Nationalmuseum

Zentral am Hauptbahnhof Roma Termini gelegen, präsentiert der Palazzo Massimo alle Terme auf 4 Stockwerken eine der weltweit wichtigsten Sammlungen römischer Antiquitäten. Das Gebäude im Stil der Spätrenaissance ist neben dem Palazzo Altemps und den Diokletiansthermen einer der bedeutendsten Standorte des Römischen Nationalmuseums. Neben all den Gattinnen, Göttern und Gelehrten im Palazzo Massimo alle Terme zählen zwei hellenistische Bronzestatuen aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert v. Chr. zu den bedeutendsten Stücken des Museums. Vielleicht sind sie sogar noch älter, auf jeden Fall sind sie selten. Weiterlesen

Kunsthistorisches Museum Wien

Kunsthistorisches Museum Wien, nicht nur schön wenn es regnet. Für Freunde der Antike hält das Kunsthistorische Museum zwei besondere Schmankerl bereit: die Antikensammlung im Hauptgebäude am Maria-Theresien-Platz und das Ephesos Museum in der Neuen Burg. Im Jahr 1891 wurde das Museum eröffnet. Heute gehört es mit 900.000 Besuchern jährlich zu einer der meistbesuchten Wiener Sehenswürdigkeiten. Weiterlesen

Trier: 100 Jahre Weltstadt

Trier beansprucht, die älteste Stadt Deutschlands zu sein. Nach der Eroberung Galliens wird die Stadt am Ufer der Mosel um 17/16 vor Chr. im Siedlungsgebiet der keltischen Treverer als Augusta Treverorum von den Römern gegründet. Wichtigstes Zeugnis für die Datierung der Gründung der „Stadt des Augustus im Land der Treverer“ ist der Bau der ersten Brücke über die Mosella. Zunächst wird eine Holzbrücke gebaut, später folgen Brücken aus Stein wie bei der heute noch genutzten Römerbrücke in Trier.

Augusta Treverorum wird nach römischen Muster angelegt, Straßen und Häuser aus Stein werden gebaut, Tempel und öffentliche Gebäude errichtet, eine Thermenanlage und ein Amphitheater entstehen im ersten Jahrhundert. Der Lebensstil romanisiert sich, Handwerk und Handel blühen. Wein wird angebaut, die Terra Sigillata-Manufakturen produzieren feinstes Geschirr. Becher und Krüge mit Trinksprüchen („Trink mich“, „Fülle mich nochmals“ …) werden Exportschlager. Weiterlesen

Gips das? Montags geöffnet!

Alle Museen haben Montags zu. Alle Museen? Nein, das „Abgussmuseum – Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München“ hat geöffnet und der Eintritt ist auch noch frei. In dem ehemaligen NSDAP-Verwaltungsgebäude und heutigen Münchner Haus der Kulturinstitute befinden sich seit den 1970er Jahren mehrere universitäre und museale Institutionen unter einem Dach.

Fast 2000 Abgüsse aus Gips, nicht nur von Skulpturen aus der griechisch-römischen Antike, werden in dem Haus nahe des Königsplatzes in zwei großen Lichthöfen und in Kellerräumen gezeigt. Hier wuseln mitunter Studierende zwischen Besuchern, werden Ausstellungsstücke einfach mal zur Seite geschoben. So was …

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt. Antike Mega-City und Millionen-Metropole. Roms Geschichte ist eine Geschichte der Superlative. Aus dem Dorf am Tiber wurde die Hauptstadt eines Weltreiches. Auf dem Höhepunkt seiner Macht umfasst das Römische Reich ein Viertel der damals bekannten Welt – mit mehr als 50 Provinzen. Rom ist aber nicht nur Macht, Rom ist auch Mythos und der beginnt mit dem Ende des Trojanischen Krieges. Weiterlesen

Museum der römischen Zivilisation

Das Museum der römischen Zivilisation kann den Zeitgeist seiner Entstehung kaum verbergen. Es liegt in Roms Stadtviertel E.U.R. (Esposizione Universale di Roma), das für die 1942 geplante Weltausstellung zum zwanzigsten Jahrestag der Machtübernahme Mussolinis errichtet wurde. Das Museum und weitere Bauten sind ein Schaukasten der faschistischen Architektur. Gerade Linien, Säulen, überhohe Räume, das Spiel mit Licht und Schatten. Eine Anlehnung an die Antike mit dem Ziel, sich selbst in diese Tradition und Größe zu stellen. Die Weltausstellung wurde wegen des Weltkrieges abgesagt und auch das Museum wurde nach einem kriegsbedingten Baustopp erst 1955 fertiggestellt und eröffnet. Weiterlesen