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Römermuseen in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz wetteifern Trier und Mainz um das Renommee, die älteste Stadt Deutschlands zu sein. Hier hat das antike Augusta Treverorum die Nase vor. Dafür gewinnt das römische Mogontiacum 3:1 bei der Anzahl der Römermuseen in Rheinland-Pfalz. Was zeigen die Museen und lohnt sich ein Besuch? Weiterlesen

Mogontiacum – das römische Mainz

Mogontiacum war der größte römische Militärstandort in Obergermanien. Zwei Legionen mitsamt Hilfstruppen und Tross waren permanent hier stationiert. Außerdem war Mogontiacum ein wichtiger Stützpunkt der römischen Rheinflotte. Viele Legionen haben die antiken Mainzer im Laufe der Zeit gesehen, doch mit einem der militärischen Großverbände der Römer war die Stadt besonders verbunden: Die Legio XXII Primigenia Pia Fidelis war ab dem Jahr 93 bis Mitte des 4. Jahrhunderts hier stationiert. Sie gilt als die Mainzer Hauslegion. Einige ihrer Veteranen sind durch Inschriften auf Grabsteinen namentlich bekannt. Weiterlesen

Römerstraßen – Lebensadern des Imperiums

Von Schottland bis Afrika, von Portugal bis Syrien zogen sich die römischen Fernstraßen kreuz und quer durch das Imperium Romanum, überquerten Flüsse und durchzogen Berge und Gebirge. Insgesamt über 80.000 Kilometer werden es wohl gewesen sein. Oft wie mit dem Lineal schnurgerade gezogen, wurden Sie von Legionären und Kurieren, Händlern und Reisenden aller Art genutzt. Die wichtigsten Straßen waren gepflastert und hatten einen mehrschichtigen Unterbau. Die Römerstraßen konnten damit ganzjährig und unabhängig von Witterungsbedingungen genutzt werden. Weiterlesen

Digitaler Atlas des Römischen Imperium

Wo liegt eigentlich Flavia Solva? Wie kam man seinerzeit von Arelate nach Mogontiacum? Was gibt es in Emerita Augusta vom römischen Erbe heute noch zu sehen? Antworten darauf gibt der Digitale Atlas des Römischen Imperium an der Lund Universität in Schweden: http://dare.ht.lu.se

Der Atlas zeigt Städte und Siedlungen, römische Miltäreinrichtungen, Landgüter und Tempel, Bergbauanlagen, Straßen, Flüsse und vieles mehr. Natürlich kann man nicht nur wissenschaftlich damit arbeiten. Auch für Reiseideen und Reiseplanungen rund um die alten Römer ist der digitale Atlas ein nützliches Instrument.

Der „Digital Atlas of the Roman Empire“ ist Teil des Pelagios-Projektes. In diesem internationalen Vorhaben werden auf Basis des Linked Open Data Konzeptes Forschungsdaten wie Text-, Bild- und Inschriftensammlungen, Datenbanken archäologischer Fundstücke, wissenschaftliche Fachpublikationen und digitale Personenverzeichnisse aus dem Gebiet der Altertumswissenschaften online vernetzt.

Inspirierend: Villa Borg und Römertage

Anfang August war ich bei den Römertagen in der Villa Borg, was mich zu meiner ersten Kurzgeschichte inspiriert hat. Ich habe die Geschichte zur Blütezeit der Villa Borg angesiedelt und mit der XI. Legion verknüpft. Deren Reenactment-Gruppe war beim Römerfest mit dabei.

Die historischen Ereignisse haben – soweit mir bekannt – so stattgefunden. Meinen Protagonisten, einen C. Valerius Julianus, hat es tatsächlich gegeben. Fragmente seines Sarkophags wurden in den achtziger Jahren in Rumänien gefunden. Er diente als Soldat in der XI. Legion. Weiterlesen

Flottenstützpunkt Mainz

Die Geschichte von Mainz beginnt mit der Errichtung eines Legionslager um 12/13 vor Christus durch Nero Claudius Drusus, Heerführer und Stiefsohn Kaiser Augustus. Bald entsteht neben dem Legionslager die Zivilstadt Mogontiacum. Zeitweise waren vier Legionen in dem wichtigen Militärstützpunkt stationiert. In der Spätantike wird ein Kriegshafen angelegt, der eine Flotte zur Sicherung des Rheins beherbergt. Um 450 nach Christus endet die römische Herrschaft. Weiterlesen