Home » Theater

Schlagwort: Theater

Pompeji – 2000 Jahre alte Gebäude und Graffiti

Das antike Pompeji am Golf von Neapel ist heute ein internationaler Touristenhotspot. Jährlich strömen 2-3 Millionen Besucher durch die Straßen und Häuser der beim Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 untergegangenen Stadt. Des einen Leid ist des anderen Freud. An kaum einem anderen Ort lässt sich so viel über das Leben der alten Römer erfahren. Bedeutsames und Banales, wie es uns beispielsweise die unzähligen Graffitis mitteilen: Weiterlesen

Herculaneum – Pompejis kleine Schwesterstadt

Als am 24. August 79 der Vesuv ausbrach und die Dächer Pompejis nachmittags unter der Last des herausgeschleuderten Vulkangesteins schon zusammenbrachen, schien es als käme das kleine Herculaneum glimpflich davon. Nur wenige Zentimeter Asche lagen auf den Straßen und Dächern der Häuser. Die meisten der 4000 Einwohner verließen vorsichtshalber ihre Stadt und brachten sich in Sicherheit. Weiterlesen

Mogontiacum – das römische Mainz

Mogontiacum war der größte römische Militärstandort in Obergermanien. Zwei Legionen mitsamt Hilfstruppen und Tross waren permanent hier stationiert. Außerdem war Mogontiacum ein wichtiger Stützpunkt der römischen Rheinflotte. Viele Legionen haben die antiken Mainzer im Laufe der Zeit gesehen, doch mit einem der militärischen Großverbände der Römer war die Stadt besonders verbunden: Die Legio XXII Primigenia Pia Fidelis war ab dem Jahr 93 bis Mitte des 4. Jahrhunderts hier stationiert. Sie gilt als die Mainzer Hauslegion. Einige ihrer Veteranen sind durch Inschriften auf Grabsteinen namentlich bekannt. Weiterlesen

Griechen, Römer, HSV

Die Griechen sind ein kleines großes Völkchen, meinem geliebten Hamburger Sportverein nicht unähnlich. Auch die Farben teilen sie sich, blau und weiß. Die Hamburger fügten noch schwarz hinzu, wohl wegen der Begegnungen der letzten Jahre, die meist ein Trauerspiel waren. Beide haben in der Vergangenheit Großartiges geleistet. Die antiken Griechen haben die Demokratie erfunden, der HSV die Unabsteigbarkeit. Beide sind der Überzeugung, dass das für alle Ewigkeiten reicht. Weiterlesen

Jupiter sei Dank

Jupiter sei Dank: Unser Museumstag startet perfekt, es regnet in Strömen. Wir sind sicher, die meisten Gäste in unserem Hotel werden wir nach dem Frühstück gleich im Archäologische Museum von Arles wiedersehen. Der Weg ist nicht weit, es fährt aber auch ein kostenloser Shuttlebus.

Schön sind die im Museum ausgestellten verschiedenen Modelle. Sie zeigen, wie das antike Arelate mit seinen Monumenten einst ausgesehen hat. Forum und Theater, Arena und Circus lassen sich in ihrer ganzen baulichen Eleganz bewundern. Weiterlesen

Peu à peu

Arles, südfranzösische Gemeinde und einst das kleine Rom Galliens. Nach und nach hat sich die Stadt ihre heute von vielen Touristen besuchten Kulturstätten aus römischer Zeit zugelegt. 46 v. Chr. wurde Iulia Paterna Arelate Sextanorum von Julius Caesar gegründet. Während der Zeit Kaiser Augustus wurde die Stadt ausgebaut und erhielt ein Theater und ein Forum. Da es am Hang eines Hügels errichtet wurde, brauchte das Forum eine Unterkonstruktion. Heute liegen die Reste dieser Bogengänge gut erhalten gänzlich unter der Erde. Weiterlesen

Merida – das kleine Rom

Mérida: Veteranenkolonie, Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania und Paradies für Freunde der römischen Antike. Die spanische Kleinstadt mit ihren rund 55.000 Einwohnern in der autonomen Provinz Extremadura lebt von ihrem reichhaltigen römischen Erbe. Seit 1993 ist die heute wieder so viele Einwohner wie zu antiken Zeiten zählende Stadt Unesco-Weltkulturerbe. Weiterlesen

Hierapolis, Heilwasser und hippe Klamotten

Wasser kann man trinken, muss man aber nicht. Man kann auch darin baden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich Wasser, dem eine Heilkraft zugeschrieben wird. So wie den Quellen im türkischen Pamukkale, das früher Hierapolis hieß und in der Antike eine kosmopolitische Metropole war. Hier lebten Anatolier, Griechen, Römer, Juden und später auch Christen. Das zeitweise 100.000 Einwohner zählende Hierapolis war aber nicht nur Hotspot römischer Badekultur und bevorzugter Kurort im Osten des römischen Reiches. Die Stadt war auch Zentrum der Textilindustrie mit Webwerkstätten, Färbereien und regem Textilhandel. In der Gegend ließ sich damals schon Baumwolle gut kultivieren, worauf auch der Namen Pamukkale (Baumwollschloss) verweist. Weiterlesen

Ostia – der Handelshafen Roms

Ostia Antica ist eine sehenswerte archäologische Stätte unweit von Rom. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man in knapp einer Stunde von Roma Termini aus die erste Kolonie und spätere quirlige Hafenstadt der alten Römer. Im 2. Jahrhundert nach Chr. erlebte Roms Handelshafen seine größte Blütezeit. Die meisten noch heute erhaltenen öffentlichen und privaten Gebäudereste stammen aus dieser Epoche. Weiterlesen

Das römische Syrien: 2010

Syrien: Hier begann der römische Orient. Im Jahr 64 v. Chr. erobert Pompeius einen breiten Küstenstreifen am östlichen Rand des Mittelmeeres und macht daraus die aufstrebende und wohlhabende römische Provinz Syria. Umgeben von Klientelstaaten und in direkter Nachbarschaft zu den feindlichen Parthern. Varus ist hier um Christi Geburt Statthalter und Zeitgenossen sagen über ihn, als armer Mann betrat er das reiche Syrien, als reicher Mann verließ er das arme Syrien. Bald darauf stirbt Varus zusammen mit 20.000 Legionären in den Wäldern Germaniens. 700 Jahre wird Rom, später Konstantinopel über den Nahen Osten herrschen. Weiterlesen