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Kategorie: Italien

Eight Days That Made Rome

 

Eight Days That Made Rome heißt die 8teilige Serie mit der Historikerin Bettany Hughes, die zurzeit auf dem britischen Sender Channel 5 läuft. Wie wurde das alte Rom zu der antiken Supermacht, die auch heute noch fasziniert? Bettany Hughes meint, dies auf acht Schlüsselereignisse zurückführen zu können. Dazu zählt sie u.a. den Sieg Scipios über Hannibal in der Schlacht bei Zama, durch den sich Rom gegen seinen Rivalen Karthago durchsetzte und zur führenden Macht im Mittelmeerraum aufstieg.

Mit der Folge “Hannibal’s Last Stand” startete die durchaus sehenswerte Serie. Bettany Hughes Ausführungen sind dabei nicht frei von einer gewissen Voreingenommenheit. Das Töten von Zivilisten durch die Legionen Scipios nennt sie an einer Stelle “staatlich geförderten Terrorismus” und sieht die Verbreitung von Angst und Schrecken als mächtigste Waffe Roms an. Das klingt durchaus passend in der heutigen Zeit mit Al Quaida und IS, hinkt aber kräftig. Publius Cornelius Scipio war wohl kaum der römische Osama bin Laden. Aus heutiger Zeit könnte man sicher von Kriegsverbrechen, manchmal auch von Völkermord sprechen. Aber eben nur aus heutiger Zeit. Vor 2000 Jahren gab es diese Maßstäbe des Denkens und Handelns nicht. Weder bei den Römern noch bei anderen Völkern. Unsere Faszination des antiken Roms liegt vielleicht eher darin, dass es eben nicht nur brutal war, sondern auch attraktiv.

Nicht umsonst fällt sogar den Mitglieder der Volksfront von Judäa in Monty Pythons Film “Das Leben des Brian” einiges ein, was die Römer je für andere Völker getan haben: “Also gut. Mal abgesehen von der Medizin, den sanitären Einrichtungen, dem Schulwesen, Wein, der öffentlichen Ordnung, der Bewässerung, Straßen, der Wasseraufbereitung und der allgemeinen Krankenkassen, was, frage ich euch, haben die Römer je für uns getan?” “Den Frieden gebracht.” “Aach, Frieden? Halt die Klappe!

Alle Folgen von “Eight Days That Made Rome” auf meinem Youtube-Kanal.

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Die Römer im Comic: gewaltig und düster

Die alten Römer im Comic haben schon Tradition. In der Serie Illustrierte Klassiker wurde versucht, Kindern und Jugendlichen Werke der Weltliteratur in Form von Comics nahe zu bringen. Die über 200 Hefte erschienen von 1956 bis 1972 im Verlag Internationale Klassiker, später dann im Bildschriftenverlag. Zu den Werken der Weltliteratur gehören auch Cäsars Eroberungszüge, die 1958 als Heft 28 zum Preis von 1 DM erschienen. Weiterlesen

Aufstand der Barbaren gegen Rom

In acht Sendungen lässt der Bezahlsender History in seiner Event-Serie “Aufstand der Barbaren” die Besten der Feinde Roms aus 700 Jahren gegen das Imperium Romanum antreten. Ab heute laufen die Sendungen mit den mitunter eigenwilligen Interpretationen und den immer tendenziösen Darstellungen im Free-TV.

Wer sind die “Barbaren” und was wurde aus ihnen?

Hannibal Barkas (247 bis 183 v. Chr.) war vielleicht der größte Feldherr der Antike. Der Heerführer der See- und Handelsmacht Karthago brachte dem aufstrebenden Rom in den Schlachten am Trasimenischen See und bei Cannae fast vernichtende Niederlagen bei. Doch Rom blieb standhaft und vergaß nicht. In der Schlacht von Zama schlug das Heer von Publius Cornelius Scipio die Karthager unter Hannibal vollständig. Hannibal flieht, geht ins Exil und stirbt schließlich von eigener Hand bevor man ihn an Rom ausgeliefert hätte. Im dritten punischen Krieg wird Karthago schließlich zerstört. Weiterlesen

Pompeji – 2000 Jahre alte Gebäude und Graffiti

Das antike Pompeji am Golf von Neapel ist heute ein internationaler Touristenhotspot. Jährlich strömen 2-3 Millionen Besucher durch die Straßen und Häuser der beim Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 untergegangenen Stadt. Des einen Leid ist des anderen Freud. An kaum einem anderen Ort lässt sich so viel über das Leben der alten Römer erfahren. Bedeutsames und Banales, wie es uns beispielsweise die unzähligen Graffitis mitteilen: Weiterlesen

Herculaneum – Pompejis kleine Schwesterstadt

Als am 24. August 79 der Vesuv ausbrach und die Dächer Pompejis nachmittags unter der Last des herausgeschleuderten Vulkangesteins schon zusammenbrachen, schien es als käme das kleine Herculaneum glimpflich davon. Nur wenige Zentimeter Asche lagen auf den Straßen und Dächern der Häuser. Die meisten der 4000 Einwohner verließen vorsichtshalber ihre Stadt und brachten sich in Sicherheit. Weiterlesen

Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Das Museo Archeologico Nazionale di Napoli (Archäologisches Nationalmuseum Neapel) ist das Zuhause prachtvoller antiker Büsten und Statuen. Viele Funde der Ausgrabungen in Pompeji und Herculanueum sind hier zu besichtigen. Eindrucksvoll ist auch die sogenannte Farnese-Sammlung. Alessandro Farnese hat sie im 16. Jahrhundert begründet. Als Papst Paul III. hat er seiner Familie die Erlaubnis für Ausgrabungen inklusive des Exklusivanspruches auf dabei gefundene Skulpturen zugeschustert. Heute kann sich für 12 Euro Eintritt jeder an den schönen Stücken der Sammlung erfreuen. Weiterlesen

Matrosen in Misenum, Badegäste in Baiae

In der Kaiserzeit hatten die Römer am Golf von Neapel einen Hauptstützpunkt ihrer Kriegsflotte. Neben den Legionen und den Hilfstruppen verbündeter oder eroberter Völker, war die classis romana der dritte Teil des römischen Militärs. Wer hier diente, gehörte entweder zum seemännischen Personal, war Ruderer, Steuermann oder tat, was man auf einem antiken Schiff eben tun musste, oder gehörte zur Marineinfantrie. Da die Römer keine begnadeten Seefahrer waren, enterten sie vornehmlich feindliche Schiffe und setzen dann auf ihre kampferprobte Infantrie. Wer hier diente war auch oft kein römischer Bürger, sondern kam aus den Provinzen. Nicht selten aus Ägypten wie Briefe von Rekruten nach Hause zeigen. Weiterlesen

Capua, Crassus und Co.

Da holt man junge Menschen aus Kriegsgebieten, bringt sie in Brot und Arbeit, sorgt für eine gute Ausbildung, eröffnet ihnen eine neue Perspektive für ihr Leben. Und was ist der Dank? Sie sind damit unzufrieden, radikalisieren sich, werden gewalttätig, brechen einen Aufstand vom Zaun und stürzen eine ganze Region ins Chaos. Ist es denn die Schuld der Römer, das die Barbaren ihr Schicksal nicht annehmen wollen? Wird nicht Vergil schreiben: “Du aber, Römer, gedenke die Völker der Welt zu beherrschen und schaffe Gesittung und Frieden.” Weiterlesen

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt

Rom – ewige Stadt und Haupt der Welt. Antike Mega-City und Millionen-Metropole. Roms Geschichte ist eine Geschichte der Superlative. Aus dem Dorf am Tiber wurde die Hauptstadt eines Weltreiches. Auf dem Höhepunkt seiner Macht umfasst das Römische Reich ein Viertel der damals bekannten Welt – mit mehr als 50 Provinzen. Rom ist aber nicht nur Macht, Rom ist auch Mythos und der beginnt mit dem Ende des Trojanischen Krieges. Weiterlesen

Ostia – der Handelshafen Roms

Ostia Antica ist eine sehenswerte archäologische Stätte unweit von Rom. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man in knapp einer Stunde von Roma Termini aus die erste Kolonie und spätere quirlige Hafenstadt der alten Römer. Im 2. Jahrhundert nach Chr. erlebte Roms Handelshafen seine größte Blütezeit. Die meisten noch heute erhaltenen öffentlichen und privaten Gebäudereste stammen aus dieser Epoche. Weiterlesen