Militär·Raetien·Römer

Am Ende angefangen

Nahe dem bayerischen Regensburg, bei Hienheim an der Donau, endet der Rätische Limes und geht in den “nassen” (Donau)-Limes über.

Hier im Landkreis Kelheim fängt meine kleine Tour an und geht über in den Naturpark Altmühltal. Auf dem Programm stehen die Kastelle Abusina in Eining (freigelegte Grundmauern), Vetoniana in Walting-Pfünz (rekonstruierte Türme und Mauerteile) und Celeusum bei Pförring (silhouettenhafte Nachbildung eines Tores). Die Limestürme in Hienheim und Titting-Erkertshofen nehme ich bei der Gelegenheit noch mit. Da sich der Rätische Limes bis in das Rotenbachtal bei Schwäbisch Gmünd im Osten Baden-Württembergs zieht, wo er im Anschluss an den Obergermanischen Limes beginnt, bleibt noch Spielraum für spätere Exkursionen.

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Das Römerkastell Vetoniana (Pfünz). Hier waren römische Hilfstruppen aus dem heutigen Serbien stationiert. Nach dem Ende der Römerzeit wurden die verfallenen Befestigungen des raetischen Limes im Volksmund als „Teufelsmauer“ bezeichnet.

Ein Video der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern erläutert, wie der Limesverlauf mit Hilfe von 3D-Laserscan dokumentiert wird. Dreidimensionale virtuelle Idealrekonstruktion von Bauwerken lassen den Limes und seine Bewohner wieder lebendig werden.

Limes, Laser und Hightech. Der Raetische Limes in Bayern
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