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Römischer Way of life

Die antiken Städte waren Schmelztiegel verschiedener Ethnien und eine Ansammlung verschiedener sozialer Schichten. Die "Gesichter einer Stadt" zeigen Trierer Adelige, aktive und ausgeschiedene Militärs, zugezogene Beamten und Zivilisten sowie die einfachere Bevölkerung, Freigelassene und Sklaven.
Die antiken Städte waren Schmelztiegel verschiedener Ethnien und eine Ansammlung verschiedener sozialer Schichten. Die “Gesichter einer Stadt” zeigen Trierer Adelige, aktive und ausgeschiedene Militärs, zugezogene Beamten und Zivilisten sowie die einfachere Bevölkerung, Freigelassene und Sklaven.

Ich bin ein Berliner. Nein. Ich bin ein Römer. Das war vor rund 2000 Jahren Lebenswunsch, Traum und Wirklichkeit. Gut, vielleicht nicht für die Stämme in Germania Magna, aber doch für viele Menschen in Baden-Württemberg. Die Ausstellung „Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland“ die zuerst im Rheinischen Landesmuseum Trier und bis heute im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart gezeigt wurde, gibt einen anschaulichen Einblick in das römischen Leben und den „Way of life“ der Römer an Rhein und Neckar. Wer in Ladenburg, Trier oder Bad Wimpfen etwas auf sich hielt, strebte nach “Romanitas” und gestaltete sein Zuhause mit farblichen Wänden, leistete sich figürliche Darstellungen im Wohnzimmer oder gar ein Wand- oder Bodenmosaik.

Mit dem Niedergang des römischen Reiches hatte auch der Traum von Rom ein Ende. Wandverkleidungen aus Marmor wurden zu Grabdeckeln umfunktioniert, Statuen zerschlagen und als Baumaterial verwendet. Um 270 gaben die Römer ihre rechtsrheinischen Gebiete auf. Die linksrheinischen Städte, wie Trier, erlebten hingegen noch eine jahrhundertelange Blütezeit.

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung. Im nächsten Jahr widmen sich das Rheinische Landesmuseum Trier, das Stadtmuseum Simeonstift Trier und das Museum am Dom Trier mit einer großen Sonderausstellung dem römischen Kaiser Nero.

Ein BW-Eins Beitrag mit der Kuratorin der Stuttgarter Ausstellung Dr. Nina Willburger vom Landesmuseum Württemberg.

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