Römer·Zivil

Öllampen: Luxus Licht

Heute war der längste Tag des Jahres: Um 04:43 Uhr ging die Sonne auf, um 21:33 unter.

Ab morgen spielt künstliche Beleuchtung wieder eine zunehmende Rolle. Solche Öllampen (hier aus gebranntem Ton und mit figürlicher Darstellung) waren bei den Römern ein Massenprodukt. Als Brennstoff diente meist Olivenöl. Ungefähr 0,4l reichten für 24 Stunden. In der frühen Kaiserzeit, so hat der Archäologe Winfried Held ausgerechnet, hätte ein Tagelöhner dafür einen halben Tag arbeiten müssen. Licht war ein Luxusgut. Außerdem ein Informationsträger für wichtige Nachrichten, Merchandisingprodukt und Geschenk.

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Römische Öllampe

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Nicht nur Geld, auch die kleinen Öllampen aus Ton sind eine Massenware und erreichen viele Menschen. Dieses Motiv vermittelt den Tod Germanicus und die Rückkehr seiner Frau mit der Urne nach Rom. Die Delphine begleiten die Seelen der Verstorbenen ins Elysium, die Insel der Seligen.

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In der römischen Antike wurden solche Öllampen gerne als kleine Aufmerksamkeit zum neuen Jahr und zur Erfüllung der guten Wünsche verschenkt.
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