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Wien und die Antike – Helden, Götter und Herrscher

Wien und die Antike? Aber ja, denn Wien ist mehr als Sissi- und Fiakerkitsch, Kaffeehaus- und Heurigengemütlichkeit. Wien ist auch Schauplatz zahlreicher Reminiszenzen an die griechisch-römische Antike. Hier gehen die europäische Antikenbegeisterung des 19. Jahrhunderts, die Spuren und Erinnerungen aus fast sechs Jahrhunderten römischer Provinzen und der Rückgriff des habsburgischen Kaisertums auf die Ausdrucksformen der römischen Kaiser seit Augustus Hand in Hand. Der Wiener Hof sah sich als “Neues Rom” und das sollte in der Architektur seinen Ausdruck finden. Im Wien der Antike geben sich Helden, Götter und Herrscher die Klinke in die Hand.

Auf der Ringstraße imitieren zahlreiche private und öffentliche Prunkbauten die Baustile früherer Epochen, von der griechisch-römischen Antike über Kathedralengotik und Barock bis zum Historismus und Klassizismus. Am Parlamentsbau von Theophil Hansen tobt sich die Antike auf engen Raum aus, nicht viel anders geht es an Heldenplatz und Hofburg, Volksgarten und Karlskirche und natürlich in Schloss und Park Schönbrunn zu. Wien und die Antike kann man aber auch in der Antikensammlung und im Ephesosmuseum des Kunsthistorisches Museums finden. Wien und die Antike ist auch ein Import aus antiken Stätten wie beispielsweise Ephesos.

Mehr über Wien und die Antike gibt es beispielsweise auf den informativen Internetseiten des Österreichischen Parlaments. Über das römische Vindobona informiert das örtliche Römermuseum und noch mehr über die Römer im antiken Österreich erfährt man im benachbarten Archäologiepark Carnuntum.

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